Darf es dir besser gehen als anderen?
Shownotes
Ein Thema, das wahrscheinlich viele von uns kennen: Wir fühlen uns schuldig, wenn es anderen schlecht geht (und uns gut). Woher das kommt und wie du damit umgehen kannst, erzähle ich dir in dieser Episode.
Liste du gerne Selbsthilfe Bücher, aber die Umsetzung klappt nicht so? Dann komm in den Buchclub, da lesen UND setzen wir gemeinsam um. > Zum Buchclub
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Transkript anzeigen
00:00:01: Future Garden, dein Podcast für persönliches und berufliches Wachstum.
00:00:05: Mein Name ist Christina Mark und ich weiß eine Sache mit absoluter Sicherheit.
00:00:11: Du kannst alles sein und alles werden was du willst!
00:00:14: Und wie das geht erzähle ich dir hier.
00:00:16: Hallo und herzlich willkommen.
00:00:17: heute geht es um ein Thema von einer Podcast-Abonnentin und sie hat mir geschrieben dass sie starke Schuldgefühle hat und sich verantwortlich fühlt für ganz viele Dinge die auf der Welt schief gehen Und vielleicht kennst du das auch.
00:00:31: Dieses Gefühl, es darf mir nicht besser gehen als anderen.
00:00:36: Dieses Schuldgefühl, dieses leise Schuldgefühl oder laute Schuldgefühle, dass aufkommt wenn jemand anders dir seine Probleme erzählt und es dir richtig gut geht.
00:00:48: Vielleicht traust du dich dann auch nicht zu sagen, dass es dir gut geht?
00:00:52: Vielleicht erzählst du da nicht die schönen Sachen sondern redest auch eher über Probleme damit sich die andere Person nicht schlechter fühlt.
00:01:02: Und das ist sehr interessant, oder?
00:01:03: Wir glauben ja der andere fühlt sich besser wenn es uns schlecht geht.
00:01:09: Was ja eigentlich auch schon eine Unterstellung ist,
00:01:11: oder?!
00:01:12: Also ich fühle mich nicht besser wenn's irgendjemanden schlecht geht!
00:01:16: So... Das bedeutet wo kommt das her?
00:01:19: Wo kommt sein Schuldgefühl überhaupt her und was hat das für einen Sinn?
00:01:23: Grundsätzlich ist unser ganzes System ja auf Zugehörigkeit ausgerichtet.
00:01:28: Wenn ich jetzt ein Schuldgefühl habe, wenn ich mich schuldig fühle Dann versucht mein System zu Gehörigkeit wieder herzustellen, indem es mir irgendwie sagt da gibt's was zu richten.
00:01:39: Da könntest du jetzt etwas glätten, da könntest Du jetzt was wiederherstellen damit diese soziale Gefüge wieder gut ist, damit der anderen Person wieder gut geht und das ist ja grundsätzlich was Schönes.
00:01:49: aber so funktioniert es halt nicht Denn wir können nicht alles richten Und wir sind auch nicht verantwortlich dafür alles zu richt'n.
00:02:01: Und wenn du im Buchklub bist, dann kennst du vielleicht das Buch von Mel Robbins und bist es mit mir gemeinsam durchgegangen wo es auch darum geht die anderen sein zu lassen.
00:02:09: Und zwar auch in ihrer Verantwortung sein zu lasen und auf der anderen Seite dass Du Verantwortung für dich selbst übernimmst.
00:02:16: oder das neue Buch das wir durchmachen werden von James Dottie Mind Magic wo's auch ganz viel darum geht um Mitgefühl und um die Unterscheidung zwischen Mitgefühlen und Mitleid.
00:02:28: Und hier kommen wir wieder zu den Schuldgefühlen.
00:02:31: Wenn Schuldgefühle auftauchen, dann leiden wir mit.
00:02:35: Da ist jemand der sich in die Opferrolle begibt und sagt alles ist so furchtbar.
00:02:39: Alles ist so schlimm!
00:02:41: Mir geht es so schlecht.
00:02:44: Ja?
00:02:44: Und vielleicht passiert bei dir das was bei vielen passiert du kippst rein.
00:02:48: Du kipps rein in diese Emotionen, denn Emotionen sind ansteckend.
00:02:54: Und du übernimmst vielleicht sogar die Emotion der anderen oder Du übernimmst die Verantwortung für die Emotion der anderen.
00:03:01: Und das ist ein Problem, denn du bist nicht verantwortlich für die Gefühle der anderen Personen!
00:03:06: Du bist nur dafür verantwortlicher, um deine Gefühler zu fühlen.
00:03:11: Dafür bist du verantwortlichen aber nicht um die Gefülle der anderen glatt zu bügeln.
00:03:16: Das ist nicht eine Aufgabe und das kannst du auch gar nicht.
00:03:21: So...und jetzt haben viele von uns vor allem wir Frauen haben gelernt in der Kindheit verantwortlich zu sein für das Wohlegehen der anderen.
00:03:34: Vielleicht hast du so Sätze gehört, wenn du das nicht machst geht es mir schlecht oder umgekehrt.
00:03:40: Das haben auch viele mitten gehört.
00:03:42: Du bist so brav!
00:03:44: Du bist ein Geschenk für mich.
00:03:45: Es ist alles so unkompliziert mit dir Im Gegensatz zu deinem Bruder.
00:03:50: Ich bin so froh dass ich dich habe weil du so auf mich schaust Klingt nett.
00:03:58: Das Letztere im ersten Moment, aber ist natürlich eine enorme Bürde.
00:04:03: Ja?
00:04:03: Weil das bedeutet... das muss jetzt so bleiben und es bedeutet ich muss das immer erfüllen weil sonst bin ich ja nix wert.
00:04:11: Es ist ja das was mich liebenswert macht.
00:04:15: Dass ich mich dafür... dass sie mich darum kümmere, dass es meiner Mama gut geht oder der Oma oder dem Papa oder wie mache ich immer Und dann sind wir irgendwann erwachsen haben dieses Muster noch immer Und kennen dieses Gefühl noch immer, jemanden geht schlecht und wir müssen das ausbügeln.
00:04:29: Wir sind dafür verantwortlich, das auszubügeln!
00:04:34: Wenn du jetzt noch offen bist für die Emotionen der anderen Es gibt den Menschen, die sind ja nicht so offen, die kriegen das gar nicht so richtig mit wie es den Anderen geht Aber viele... Sie sind auch vielleicht im Bereich Hochsensibilität Die spüren die Emotionen der anderen, die spülen diese Schwingungen im Raum Ja?
00:04:52: Und wenn ich jetzt diese Schwingingen spüre Und dann noch glaube ich, bin verantwortlich dafür.
00:04:58: Dann wird es schwierig und in einen Raum zu gehen.
00:05:01: Ich spüre diese Schwingungen.
00:05:03: Ich glaube, ich bin verantwortlich für das Drama oder für das Problem, das gerade entstanden ist aber eigentlich geht's mir gut.
00:05:12: Das erzeugt eine Schuldgefühl denn wie kanns mir gutgehen wenn es den anderen schlechtgeht?
00:05:17: Wie kann es mir gut gehen, wenn ich mich noch nicht darum gekümmert habe dass es allen gut geht?
00:05:22: Ich darf erst dann auf mich schauen, wer es allen anderen gut geht.
00:05:25: Also da ist ganz viel drinnen.
00:05:27: Ganz viele alte Muster, ganz viele wichtige Überlebensmuster aus der Kindheit die jetzt aber nicht mehr gebraucht werden im Erwachsenenalter.
00:05:35: Die Frage ist jetzt... wie werden wir das wieder los?
00:05:39: Wir haben uns das ja angewöhnt aus einem guten Grund und aus einem wichtigen Grund.
00:05:44: Aber jetzt dürfen wir's wieder loslassen Und die Frage ist Wie?
00:05:50: Und ich kann so gut reden darüber, weil selbst in der Kindheit so stark gespürt habe.
00:05:56: Dieses Gefühl, es geht mir besser als anderen aber eigentlich hab ich das nicht verdient.
00:06:04: oder diese Frage warum geht's mehr besser als Anderen?
00:06:07: Warum gehts dem dieser Schulfreundin schlecht und mir gut?
00:06:13: Warum hat er eine furchtbare Familie und dich nicht?
00:06:20: Und ich weiß noch dass sein großes Thema war und meine Mama war Volksschullehrerin Und hin und wieder sind dann Kinder aus ihrer Klasse zu uns nach Hause gekommen.
00:06:29: Einfach so auf Besuch, und ich habe das manchmal nicht so cool gefunden... ...weil ist ja meine Mama was machen die jetzt da?
00:06:37: Und sie hat dann gesagt, denen geht es wahrscheinlich gerade nicht gut.
00:06:43: Und sie braucht gerade Gesellschaft!
00:06:46: Und ich weiß nicht wie's es formuliert hat, wahrscheinlich... Ich hab keine Ahnung aber irgendwas hat es in mir ausgelöst okay denen geht schlecht und mir gehts gut Und es ist nicht okay, dass es mir gut geht wenn's anderen schlecht geht.
00:06:58: Das war irgendwie und das haben viele von uns eine komische Schlussfolgerung die überhaupt keine Sinn macht.
00:07:05: Manchmal verknüpfen sich ja zwei Gedanken miteinander, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben.
00:07:11: Hier haben sich zwei Gedanke miteinander verknüpft Es geht jemanden schlecht Mir gehts gut Und es is falsch Anstatt des stehenzulassen Jemandem geht schlecht und mir geht´s gut.
00:07:24: Diese Schlussfolgerung, dass es nicht in Ordnung ist und das es mir nicht besser gehen darf als anderen, die macht überhaupt keinen Sinn.
00:07:31: Aber sie hat sich irgendwann mal eingeschlichen!
00:07:34: Und mit dieser Schlussfolgarung und diesem Gedanken kommen natürlich diese Schuldgefühle wenn es jemanden schlecht geht oder wenn es eine Gesellschaft schlecht geht.
00:07:42: Natürlich ist ja logisch, dass die da sind.
00:07:45: Gut, die Frage ist jetzt wie kippen wir dann nicht rein?
00:07:48: Wie kommen wir wieder raus?
00:07:50: Und hier ist die wichtige Unterscheidung Mit Gefühl und Mit Leid.
00:07:54: Ja, Mitleiden bedeutet ich kipp rein in das Gefühl des anderen.
00:07:59: Ich kipprein in das Problem.
00:08:01: Ich steige IN das Problem rein!
00:08:05: Ja, ich versuche der anderen Person das abzunehmen.
00:08:07: Ich versuche mit zu leiden.
00:08:09: Ich hoffe wenn es mir schlecht geht, geht es den anderen Person besser.
00:08:12: und das ist aber nicht der Weg.
00:08:14: Der Weg ist Mitgefühl zu zeigen und Mitgefühlen ist was völlig anderes.
00:08:18: da leide ich nicht mit sondern er ist mehr klar.
00:08:21: Das ist das Gefühl der anderen Person, das ist das Problem der anderen Personen.
00:08:27: Was steht in meiner Macht?
00:08:29: Um dabei zu helfen?
00:08:32: und es kann nicht nur dann wenn's mir selbst gut geht Wenn ich mitleide und mit rein kippe, dann mache alles nur schlimmer.
00:08:40: Die Person hat überhaupt nichts davon!
00:08:42: Wenn es mir jetzt genauso schlecht geht wie ihr... Gar nichts Ich kann nicht helfen!
00:08:48: Wenn ich aber bei mir bleibe und schau dass es mir möglichst gut geht Dann habe ich Kapazität Dann kann ich helfen aus der Fülle heraus.
00:08:59: Und dann bin ich von Nutzen!
00:09:01: Das heißt, nicht ins Mitleid zu kippen ist extrem wichtig für alle Beteiligten – nicht nur für dich sondern auch die anderen.
00:09:10: Das bedeutet du bist ein.
00:09:13: Wenn wir jetzt vom Gutmenschen reden Du bist ein besserer, gut Mensch.
00:09:17: Sagt man das so?
00:09:22: Wenn du auf dich schaust und wenn du im Mitgefühl bleibst und nicht ins Mitleid reinkippst... Das sind nicht die Gutmenschen, die in den Mitleiden drin sind.
00:09:35: Die können wir nicht brauchen!
00:09:38: Die sind anstrengend.
00:09:48: Wenn es mir schlecht geht und ich erzähle als einer Freundin, und sie leidet mit.
00:09:54: Und dir geht's plötzlich auch schlecht?
00:09:56: Dann hab' ich das Gefühl, ich muss Sie jetzt trösten damit es ihr wieder besser geht!
00:09:59: Das ist es geht überhaupt nicht mehr um mein Thema sondern es geht plötzlich um Ihr Thema.
00:10:03: D.h.,
00:10:03: das ist nicht hilfreich wirklich nicht.
00:10:07: Das bedeutet wenn es jemanden schlecht geht... ...ist es nicht in deiner Verantwortung dafür zu sorgen dass es ihm besser geht.
00:10:16: Wir kennen alle diese Menschen die sehr gerne im Opfermodus sind.
00:10:20: Du hilfst ihnen nicht damit, wenn du versuchst sie daraus zu ziehen.
00:10:23: Weil Sie in ihrem Opfermodus bleiben!
00:10:27: Es verändert sich nichts.
00:10:28: für sie und für dich ist es wahnsinnig anstrengend.
00:10:33: Das heißt lass sie im Sinne von Mel Robbins Lass sie im Opfermodus bleiben.
00:10:40: Nimm bei dir wahr was hier entsteht Und versuche ins Mitgefühl zu kommen Indem du erkennst der Person geht's wirklich schlecht.
00:10:51: Die ist ständig in diesem Opfer-Modus Aber dir geht es halt nicht schlecht.
00:10:57: Dir muss es deshalb nicht schlecht gehen, es darf dir gutgehen wenn's anderen schlechtgeht.
00:11:01: Es ist sogar deine Aufgabe dafür zu sorgen dass es dir gut geht Wenns Anderen schlecht geht.
00:11:08: Sonst kannst du nicht helfen.
00:11:10: und wenn es dir Gut Geht wenn Du Dein Nervensystem regulierst Können sich andere Menschen anhand Deines Nerven Systems auch regulieren Und Dafür Muss es dir Gut Gehen.
00:11:24: Das bedeutet, diese Schuldgefühl ist ein altes Muster das nicht hilft.
00:11:28: Wenn du das spürst, nimm das wahr.
00:11:33: Sag dir ah!
00:11:35: Da spüre ich diese Schuld in mir.
00:11:37: Aha da ist dieses Schuldgefühle.
00:11:40: Wo spüre dich denn das im Körper?
00:11:42: Wie du mit deinen Gefühlen umgehst.
00:11:43: Du atmest dorthin und nimmst das wahr.
00:11:46: Du verbindest dich nicht damit Sondern du nimm's das wahr und sagst ok der läuft dieses alte Muster ab.
00:11:51: Ah da kommt dieses Gefühl.
00:11:53: Ich kenne das schon.
00:11:54: Jetzt nehme ich das wahr.
00:11:56: Wo spüre ich das denn?
00:11:58: Das heißt, du konzentrierst dich nicht auf die andere Person, auf die Geschichte, die sie erzählt sondern auf das was in dir passiert sowie immer mit negativen Gefühlen.
00:12:08: auch hier machst du das und dann lässt du dieses Gefühl durchfließen.
00:12:14: ja diese Schuld wie fühlt sich das an?
00:12:16: lasse es doch den Körper durch fließen.
00:12:18: vielleicht möchtest du dich bewegen vielleicht schütteln vielleicht einfach nur dort hin atmen Manchmal zu innerlich schreien, ich weiß nicht ob du das kennst.
00:12:27: Manchmal habe ich so das Gefühl, ich schreihe aber so innerlich und es ist unglaublich befreiend.
00:12:33: also probier aus was dir dabei hilft Und dann wenn du dieses Gefühl gefühlt hast bist du ganz anders in der Situation nämlich nicht aus dem Schuldgefühl getrieben sondern aus einem Mitgefühl Getrieben.
00:12:47: Dann siehst du okay der anderen Person geht schlecht und da kannst du entscheiden kann ich jetzt etwas tun?
00:12:53: Dasein zuhören oder auch nicht.
00:12:58: Und hier ist es so wichtig zu wissen, du bist nicht verantwortlich für die Gefühle der anderen Personen und schon gar nicht... also wir reden von Erwachsenen ja?
00:13:04: Wir reden nicht vom Kindern her!
00:13:06: Wir reden von erwachsenden Personen.
00:13:08: Du bist nicht dafür verantwortlig für die Gefühl der anderen Personen und du bist nie dafür verantwortet für ihre Muster, für ihren Opferstatus in denen sie sich immer wieder begeben.
00:13:20: Bist du
00:13:20: nicht?!
00:13:22: Aber du bist verantwortlicht dafür dass es dir gut geht.
00:13:27: Das heißt, es ist nichts schlechtes wenn es dir besser geht.
00:13:30: Sondern es ist etwas Gutes das dir bessergeht.
00:13:33: du solltest darauf schauen dass es dir Besser geht.
00:13:35: Das ist deine Aufgabe.
00:13:41: und was hier noch dazu kommt Ist ja die Religion.
00:13:45: Wenn Du katholisch aufgewachsen bist dann bist du schuld beladen.
00:13:49: Ja das haben wir ja gelernt.
00:13:51: Wir kommen mit der Erbsünde.
00:13:52: Die wurde mittlerweile abgeschafft wie ich immer das geht aber irgendein Papst hat sie abgeschauft.
00:13:57: Also sündig auf die Welt, mit einer Schuld schon auf die welt.
00:14:01: Was ja total absurd ist oder?
00:14:04: Aber das haben wir also... Das ist was Kollektives.
00:14:06: Das haben wir in uns drinnen auch zu wissen.
00:14:09: Man will es einfach gut so wissen wo das herkommt und dann zu erkennen Ah!
00:14:13: Da kommt er sehr okay.
00:14:14: das darf ich jetzt loslassen.
00:14:15: Es macht keinen Sinn.
00:14:17: Das darf ich wirklich ziehen lassen.
00:14:21: Und dann haben wir auch noch mitbekommen gute Menschen leiden.
00:14:26: Und das stimmt nicht.
00:14:27: Gute Menschen leiten nicht.
00:14:30: Mutter Teresa hat nicht gelitten.
00:14:33: Mother Teresa hat gesagt, schau dass es dir gut geht damit du möglichst viele Menschen helfen kannst!
00:14:39: Nicht Leide Wenn du leidest hilfst du niemanden.
00:14:45: Du kannst ein gute Mensch sein ohne zu leiden.
00:14:47: Du kannst einen guten mensch sein und das kann dir großartig gehen.
00:14:51: Du kannst so viel glück haben, du kannst jetzt allerbeste schönste leben.
00:14:55: Alles fällt dir einfach nur in den Schoß.
00:14:57: Wir wissen alle da es nicht so ist aber es könnt ihr so ausschauen Und gleichzeitig bist du ein guter Mensch mit einem wunderbaren Charakter, liebenswert, wertvoll.
00:15:08: Wobei alle liebendswert und wertvoll sind.
00:15:10: Das ist eh klar!
00:15:12: Aber du merkst wie verrückt das alles ist oder wie diese Konzepte verrückt sind die wir mitbekommen haben?
00:15:21: Wie verstrickt das alles miteinander ist und wie absurd wenn man sich das mal genauer anschaut.
00:15:27: also was ich dir mitgeben möchte Du kannst mitfühlen, also erkennen den unterschiedlichen Mitleid und mitfüllen.
00:15:35: Und du kannst mit fühlen sein ohne dass du die Verantwortung übernehmen musst.
00:15:42: Und eine zweite Sache wenn jemand leidet bist du nicht schuld.
00:15:46: Es geht niemanden besser wenn es dir schlecht geht Niemandem!
00:15:51: Du hilfst der Welt nicht wenn's dir schlechtgeht.
00:15:54: Du hilfs der Welt dann wenns dir gut geht.
00:15:57: Das heißt deine Aufgabe ist darauf zu schauen was es dir gut gibt Und wenn es jemand in deinem Umfeld schlecht geht, umso mehr musst du darauf schauen dass es dir gut geht.
00:16:07: Denn nur dann kannst du da sein.
00:16:09: Nur dann kannst Du mit einem regulierten Nervensystem da sein und der anderen Person die Möglichkeit geben anzudocken.
00:16:15: Das bedeutet nicht das Du etwas für sie lösen musst sondern Du bist einfach nur da!
00:16:24: In den meisten Fällen schon ausreichend.
00:16:25: Du bist einfach nur da und nimmst die Person so wahr wie sie ist.
00:16:29: Du nimmts die Person So An Wie Sie Ist Mit allem was sie gerade hat.
00:16:33: Ein Riesengeschenk kannst du da doch machen, ein Riesengeschenk.
00:16:36: Und es geht aber nur dann wenn Du in der Fülle bist, wenn's Dir gut geht.
00:16:42: Sonst kannst Du das nicht machen.
00:16:44: und das Problem – und Du kennst es ganz bestimmt auch – Wenn Personen in Dir Schuldgefühle auslösen!
00:16:51: Dann bist Du sauer auf diese Personen, Du machst ihnen das zum Vorwurf und dadurch gibst Du Deine Verantwortung ab Denn deine Verantwortung ist es, dass du dich um deine Gefühle kümmerst.
00:17:05: Aber ich sage jetzt nicht das du das möchtest, keine Unterstellung, ich rede von mir.
00:17:10: Ich möchte, dass die andere Person sich anders verhält damit ich kein Schuldgefühl habe.
00:17:16: Es ist Verantwortung abgeben.
00:17:18: Das ist auch ein bisschen Opferstatus auf einer anderen Ebene.
00:17:24: Das bedeutet Fühlenunterschied zwischen Mitgefühl und Mitleid.
00:17:28: Werdete klar darüber.
00:17:29: Du bist nicht das Gefühl sondern spüre.
00:17:32: Aha da ist eine Schuld in mir.
00:17:35: Fühler diese Schuld.
00:17:37: Lass sie ziehen.
00:17:38: Schau, dass es dir gut geht!
00:17:40: Du bist nicht verantwortlich alle Emotionen der anderen auszubügeln.
00:17:45: Du bist verantwortlicher für deine Gefühle und wenn jede Person das für sich machen würde die Verantwortung für den eigenen Gefühl übernehmen hätten wir überhaupt kein Problem.
00:17:55: Und das ist so viel was du beitragen kannst.
00:17:58: Das ist so groß.
00:18:01: Wir lesen jetzt gerade im Buchclub des Buchs von James Dottel.
00:18:04: das erzähl ich dir jetzt noch am Ende Und er hat eine furchtbare Kindheit, ganz, ganz schlimm.
00:18:09: Sein nervöses System war immer im Überlebensmodus aus realen Gründen nicht nur gefühlt, sondern sein Umfeld war nicht sicher.
00:18:18: und dann hatte eine Person getroffen, eine Frau in einem Geschäft die für ein paar Wochen im Sommer da war und diese Person hat sein Leben verändert.
00:18:31: Warum hat sie das gemacht?
00:18:33: Weil sie nicht mit ihm mitgelitten hat Weil sie bei sich war, weil es ihr gut ging.
00:18:40: Weil sie ein reguliertes Nervensystem hatte und sie hat immer einen Raum gegeben um auch sein Nervenystem zu regulieren.
00:18:49: Und dann hat's ihm gezeigt wie er das machen kann ganz bewusst und wie er manifestieren kann ganz bewusst.
00:18:55: und jetzt behaupt ich mal und der hat zwei Bücher geschrieben die sich Millionenfach verkauft haben Wie viele Menschen Sie dadurch positiv beeinflusst hat?
00:19:09: Indem sie darauf geschaut hat, dass es ihr gut geht.
00:19:12: Indem Sie nicht reingekippt ist ins Mitleid oder in Schuldgefühl was für eine unglaubliche Macht hier entsteht.
00:19:18: und was für Eine Kraft!
00:19:20: Und wir haben so oft das Gefühl Wir sind nicht selbstwirksam, wir können nichts beitragen.
00:19:24: Wir können so viel beitragend indem wir darauf schauen, dass Es uns gut geht, dass unser Nervensystem reguliert ist Dass wir bei uns bleiben, dass wir Verantwortung für Uns übernehmen und dann mit allem Mitgefühl da sind Und manchmal reicht es nur da zu sein.
00:19:45: Es ist so arg, oder?
00:19:47: Ich meine ich muss dann schon fast drüber lachen weil das eigentlich so einfach ist und trotzdem gelingt uns das so schwer weil wir das überhaupt nicht gelernt haben.
00:19:55: aber jetzt sage ich noch eine Sache.
00:19:57: ich komme irgendwie nicht zum Abschluss.
00:20:00: ich dachte mir nicht das ist Thema dass ich das so viel zu sagen habe.
00:20:04: kürzlich hatte ich in einer Weiterbildung mussten wir oder die Idee war dass wir über eine Person erzählen aus unserer Kindheit wo wir das Gefühl hatten, dass wir gesehen werden mit all dem was wir sind.
00:20:19: Und wir haben alle erzählt und danach haben alle so gestrahlt – und bei manchen war es die Mutter von einer Freundin, bei mannen war's die Großtante, also bei den wenigsten waren sie Eltern.
00:20:30: aber es reicht eine Person zu haben, die dich sieht und die nichts für dich will, die nicht ständig will, dass es dir besser geht, sondern die dich einfach nur annimmt mit alldem was gerade da ist.
00:20:42: Und das ist das, was wir anbieten können.
00:20:45: Das hat so viel Kraft und so viele Auswirkungen... Wir haben gar keine Ahnung wieviel Auswirkung das hat, weil wir sehen es ja nicht immer.
00:20:55: Das will ich damit sagen!
00:20:56: Wir sehen es auch nicht immer!
00:20:59: Genau.
00:21:02: Und die Affirmation für heute lautet Ich bin bei mir und ich sehe dich.
00:21:13: Spürst du das?
00:21:19: Was für eine Erleichterung, oder?
00:21:21: Ich darf bei mir sein und ich darf dich sehen.
00:21:24: Ohne dass ich irgendwas richten muss.
00:21:27: Herrlich!
00:21:29: Habe einen wunderschönen Tag.
00:21:30: Mach's gut.
00:21:30: Ciao.
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